Movement is Everything.

Über uns

Über uns

Erfahren Sie alles zur Geschichte von Böhm Stirling-Technik - von der Idee des Stirlingmotor Eigenbau bis hin zum Hersteller hochwertiger Stirling-Modelle.

 

Funktionsweise

Über uns

Hier erfahren Sie alles über die Stirlingmotor Funktion und wie eine kleine Flamme es schafft, den Kolben eines Stirling- oder Vakuummotors anzutreiben.

 

Bausätze

Bausätze

Wenn Sie sich der Herausforderung stellen und einen Stirling Motor selber bauen möchten, können Sie im Online Shop fast alle Modelle als Bausatz bestellen.

 

HB5 - Kraftwerk

HB5

Gut gekühlt, diesem Kraftpaket geht die Puste nicht aus! Wenn Sie Antrieb suchen, sind sie hier richtig. Das „Kraftwerk“ ist der stärkste Böhm-Stirlingmotor.

Stirling seit 1990
Beliebteste Motoren   |   Alle Motoren

Lok The Rocket L1

HB6

HB24

AF1 Ford Model-T

HB31

The Rocket L1

Versetzen sie sich zurück in die ersten Jahre der Eisenbahngeschichte.

HB6   Kaffee-Stirling

Er zeigt die Umwandlung thermischer Energie in Bewegung

HB24   Classik Smoking

Ein Vakuummotor, der Sie ins achtzehnte Jahr- hundert zurückversetzt

Ford Model-T AF1

Un periodo di grande storia riprende vita con nuovi modelli d’auto ancora più efficienti

HB31   Small Tattoo

Ein Hingucker mit interessanten Verzierungen

Stirling seit 1990

Böhm Stirling-Technik - Beitrag der Deutschen Welle 
Beitrag der Deutschen Welle vom 14.01.2014


Made in Germany: Spielzeug für Große - Edle Miniaturen mit Stirlingmotoren

Immer mehr Technik verschwindet heutzutage hinter Oberflächen. Wie etwas funktioniert, lässt sich nur noch durch Computergrafiken sichtbar machen. Die Geschäftsidee von Hermann Böhm setzt hier an: leise und mit metallischem Klang rattern seine filigranen Stücke los. Bei seinen Modellautos und Loks sieht man noch, warum sich Teile bewegen. (© dw.de 2014)

Stirling seit 1990

Die Geschichte des Stirlingmotors

Der erste Stirlingmotor wurde bereits im Jahr 1816 von dem schottischen Pastor Robert Stirling entwickelt und zum Patent angemeldet. Mit dem nach ihm benannten Motor wollte der Geistliche eine sicherere Alternative zu den damals aufkommenden Hochdruckdampfmaschinen bieten, die durch Kesselexplosionen immer wieder zahlreiche Schwerverletze und Todesopfer forderten. Dem lag die Idee zugrunde, einen Motor zu bauen, der ohne große Drücke auskommt, um dadurch das Risiko von Explosionen auszuschließen. Jedoch nicht nur die verbesserte Sicherheit, sondern auch der im Vergleich zu den Dampfmaschinen geringere Brennstoffverbrauch der Stirlingmotoren spielte bei deren Entwicklung eine Rolle. Der Stirlingmotor fand schließlich erstmals 1818 als Antrieb einer Wasserpumpe im Bergbau Verwendung.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts erlebte der Stirlingmotor seine erste Blütezeit und wurde vermehrt in Privathaushalten des aufkommenden Bürgertums als Einzelenergiequelle eingesetzt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren weltweit bereits circa eine Viertelmillion Stirlingmotoren im Einsatz. So fand der Stirlingmotor beispielsweise als Antrieb für Tischventilatoren und Kleingeräte wie z.B. Nähmaschinen Verwendung.

In den 1930er Jahren wurde der Stirlingmotor durch die niederländische Firma Philips weiterentwickelt, die nach einer leicht zu bedienenden und transportablen Kraftmaschine zur Stromversorgung von Radios suchte. In diesem Rahmen wurde der Philips Stirlingmotor entwickelt, der verschiedene Neuerungen im Vergleich zu seinen Vorgängermodellen aufwies. Der Zweite Weltkrieg unterbrach die Weiterentwicklung der Stirlingmotoren. Erst zur Mitte des letzten Jahrhunderts hin entdeckten verschiedene Industrieunternehmen den Stirlingmotor wieder und versuchten ihn als Schiffs- bzw. Automobilantrieb zu nutzen. Aufgrund seiner Vielstofftauglichkeit wurde auch an eine Verwendung im militärischen Bereich nachgedacht. Jedoch kam es in diesen Bereichen nie zu einer konkurrenzfähigen, serienreifen Innovation. Ab Mitte der 1970er Jahre gewann der Stirlingmotor wieder zunehmend an Bedeutung in Bezug auf Kraft-Wärme-Koppelung und Blockheizkraftwerke. Im Zusammenhang mit dem Kraft-Wärme-Koppelungsgesetz wurde in dieser Zeit teilweise erfolgreich versucht, den Stirlingmotor in verschiedenen Bereichen zu etablieren. Besonders bei der Erzeugung von sehr tiefen Temperaturen finden Stirlingmotoren als Tieftemperatur-Stirling-Kältemaschinen Anwendung. Darüber hinaus werden sie in jüngster Zeit auch als solarthermische Anlagen verstärkt genutzt.

Da ein Stirlingmotor lediglich durch Zufuhr von externer Wärme betrieben wird und daher zur Ausnutzung jeglicher Wärmequellen geeignet ist, ist er auch heute bei der Suche nach alternativen Energiequellen wieder interessant. In den 1980er Jahren wurden von Prof. I. Kolin (Universität Zagreb), Prof. J. Senft (Universität of Wisconsin) und anderen erstmals Stirling-Maschinen realisiert, die durch Temperaturdifferenzen im Bereich von ca. 20 Grad Celsius und darunter angetrieben werden konnten.

Unsere Stirlingmodelle und -Bausätze sind inspiriert von all diesen Ideen und demonstrieren eindrucksvoll die Umwandlung von Wärme in mechanische Bewegungsenergie.